Wasseraufbereitung

Grundvorraussetzung für eine funktionierende Aufbereitung ist die Umwälzung und Filtration des Wassers (physikalische Wasseraufbereitung) sowie die Zugabe von Wassepflegeprodukten (chemische Wasseraufbereitung).

  • Physikalische Wasseraufbereitung: Bei einer guten Durchströmung des Beckens werden die meisten Schmutzpartikel vom Filter zurückgehalten. Wir empfehlen die Wassermenge 2 mal am Tag umzuwälzen. Verwenden Sie einen Sandfilter so sollte der jede Woche 1 mal rückgespült weden. Fremdkörper die sich trotzdem noch im Wasser befinden, werden entweder mittels einen Keschers manuell beseitigt oder sie werden mittels eines automatischen Bodensaugers abgesaugt.
  • Chemische Wasseraufbereitung: Die chemische Wasseraufbereitung besteht aus 4 verschiedenen Pflegeschritten.
  • 1. pH-Wert Regulierung ist Voraussetzung für die richtige Schwimmbad-pflege. Der ideale pH-Wert liegt zwischen 7,0 und 7,4. und sollte jede Woche gemessen bzw. korregiert werden.
  • 2. Wasserdesinfektion mit Chlor ist die konventionelle und kostengünstigste Art Schwimmbadwasser zu desinfizieren es gibt aber auch andere Möglichkeiten wie Sauerstoff, Brom oder mit Salzelektrolyse.
  • 3. Algenverhütung sollte zusätzlich zur Desinfektion angewendet werden bei einer Wassertemperatur ab 22 Grad aufwärts. 
  • 4. Flockung dient der Beseitigung von Trübungspartikel die die Filteranlage nicht ausfiltern kann.
  • "Das Schwimmbadwasser lebt" -denn es ist jeden Tag den unterschiedlichsten Belastungen ausgesetzt: Zwangsläufig geraten anorganische und organische Stoffe durch den Badegast, der Natur und der Umwelt ins Wasser. Tun Sie nichts dagegen, wird Ihr Wasser in kurzer Zeit zum trüben Feuchtbiotob, denn unbehandeltes Schwimmbadwasser ist ein ideales Medium für Bakterien und Algenwachstum.