Duscher Jun.GmbH
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Pflegehinweise
für Ihr privates Schwimmbecken 1. Wasserhygiene Die Sauberkeit des Badewassers liegt im Interesse eines jeden Schwimmbadbesitzers, ist aber auch von größter Wichtigkeit, damit Verschmutzungen und Verfärbungen auf der Schwimmbadauskleidung vermieden werden. Eine optimale Wasserqualität wird erreicht durch: Einsatz von Filteranlagen, die in ihrer Leistungsfähigkeit an das Beckenvolumen angepasst sind, Einsatz geeigneter Umwälzpumpen, die so ausgelegt sein müssen, dass der gesamte Beckeninhalt im vier-stündigen Rhythmus umgewälzt wird,  pH-Wert-Regulierung im leicht alkalischen Bereich zwischen 7.0–7.4, Desinfektion mit handelsüblichen Wasserchemikalien, Verhinderung organischer Verunreinigungen (Algenbeseitigung, Flockung). Bei der Anwendung von Wasserchemikalien auf Chlorbasis sollte die Chlorkonzentration (Gehalt an freiem, wirksamem Chlor) < 0.6 mg/l Badewasser liegen. Nur bei einer Stoßchlorierung darf die Konzentration kurzzeitig > 3.0 mg/l Badewasser betragen. 48 Stunden wirken lassen, wenn nötig wiederholen. Eine Stoßchlorierung sollte unbedingt beim Auftreten folgender Probleme durchgeführt werden: Beginnende Fleckenbildung in Form eines grau-braunen Niederschlages (Metalle im Wasser), Trübes Wasser, Augen- und Schleimhautreizung durch falschen pH-Wert oder zu niedrige Chlorkonzentration, Algenbefall. Beim Einsatz von Desinfektions- und Algenschutzmitteln ist darauf zu achten, dass es sich um ein metallfreies Produkt handelt, da z. B. durch Kupferanteile schwer lösliche Salze entstehen. Diese Salze lagern sich auf der Folienoberfläche ab und verursachen Verfärbungen, die auch durch Stoßchlorierung sehr schwer zu beseitigen sind. Des Weiteren haben auch die Füllwasserzusammensetzung (z. B. Eisen-, Kupfer- und Mangan-Ionen) sowie das Vorhandensein von Kupferleitungen und metallische Einbauten in Verbindung mit den Wasserchemikalien einen großen Einfluss auf eine Fleckenbildung und auf trübes Wasser. Wir empfehlen die generelle Anwendung von Metallionenbinder! Die Chlorkonzentration ist mit dem Chlortestgerät zu überwachen, da eine zu hohe Konzentration über einen längeren Zeitraum zu Verfärbungen bis zum Ausbleichen der Schwimmbadauskleidung führt, was durch Wasserdauertemperaturen > 28 °C bei Schwimmbadfolie bzw. > 32 °C bei gewebeverstärkter Schwimmbadbahn noch beschleunigt wird. Deshalb ist die Überschreitung der vorgeschriebenen Temperaturen nicht zulässig! Wird Aktivsauerstoff als Desinfektionsmittel angewendet, so ist eine Fleckenbildung unter bestimmten Umständen nicht auszuschließen. Ein pH-Wert von 7–8 (normales Leitungswasser) begünstigt beim Vorhandensein von Rohrleitungen, Armaturen und DosierEinrichtungen aus Metalllegierungen das Ausfällen von Salzen in Form eines grau-braunen Niederschlages, der abhängig vom Alterungsgrad auch mit einer Stoßchlorierung nur sehr schwer gelöst werden kann. Wir empfehlen, alle Rohrleitungen in Kunststoff auszuführen. Der Zusatz von Flockungsmitteln und der damit notwendige Einsatz von Sandfilteranlagen verhindern die Anreicherung von Bakterien, Körperfetten und Kosmetika im Badewasser sowie deren Ablagerun-gen im Randbereich des Beckens, die sich unter Umständen schwer entfernen lassen und zu Verfärbungen führen können. 2. Reinigung Die Grundreinigung des Schwimmbeckens beginnt mit der Beseitigung der normalen Verschmutzung mittels einer weichen Bürste oder Lappen. Es ist darauf zu achten, dass nur über den Fachhandel bezogene Reinigungswerkzeuge und Hilfsmittel zum Einsatz kommen. Der Boden kann mit einem halb- oder vollautomatischen Bodensauger sowie Bodenbürste gereinigt werden. Bei bedruckten Folien ist der Einsatz von Reinigungsrobotern generell zu vermeiden! Keinesfalls dürfen Hochdruck-, Haushaltsreiniger, Scheuer- und Lösungsmittel Anwendung finden! Im nächsten Schritt werden mit einem sauren Reiniger Kalkablagerun-gen entfernt bzw. hartnäckige Verschmutzungen mit alkalischen Reinigern. Im Anschluss an die Reinigung ist gründlich mit Wasser nachzuspülen und das Becken zu befüllen. Diese Reihenfolge ist unbedingt einzuhalten! Bei der regelmäßigen Reinigung in der laufenden Saison kommen lösungsmittelfreie Randreiniger, leicht alkalische Allzweckreiniger und Neutralreiniger zum Lösen von Körperfetten, Kosmetika und anderen leichten Verschmutzungen zur Anwendung. Auch hier muss gründlich mit Wasser nachgespült werden. Aufgrund der langsamen Anreicherung von Salzen im Badewasser, wie Chloride, Sulfite, Sulfate und Nitrate, die auf chemischem Wege nicht gelöst werden können, sind Probleme wie Korrosion an Metallteilen, gesundheitliche Gefährdung, trübes Wasser, Kalkablagerungen und Verkleben des Filters nicht auszuschließen. Deshalb sollte regel-mäßig 1x pro Woche eine Filterrückspülung von ca. 1 min. erfolgen und ein Teil des Beckenwassers durch Frischwasser ersetzt werden. 3. Überwinterung In den Wintermonaten sollte das Becken befüllt bleiben, um die Schwimmbadauskleidung vor Witterungseinflüssen und Verschmutzungen durch die Atmosphäre und Verfärbungen durch hereinfallende Blätter zu schützen. Kunststoffeinbauteile müssen entwässert bzw. gegen Frostschaden gesichert werden. Das Absenken des Wasserspiegels sollte nur erfolgen, wenn die Aus-kleidung durch eine Plane geschützt wird. Es sollte eine ausreichende Belüftung sicher gestellt werden, um Schimmelbildung und Verfärbungen zu vermeiden. Die Zugabe von Überwinterungsmitteln erleichtert die Frühjahrsreinigung und reduziert das Algenwachstum und Kalkablagerungen. 4. Hinweise Die Schwimmbeckenauskleidung darf nicht in direkten Kontakt mit Styropor, Bitumen, Teer, technischen Ölen und Fetten, Lösungsmitteln sowie Anstrichfarben kommen. Längere Kontaktzeiten mit Gummiartikeln, wie z. B. Gummistiefel, -schläuche und -kabel sind vor allem bei intensiver Sonneneinstrahlung zu vermeiden, damit keine Verfärbungen entstehen können. 5. Informationspflicht Zur Wahrung der Gewährleistungsansprüche ist unser Vertragspartner verpflichtet, seinen Kunden über alle, die Beckenauskleidung betreffende Details der Verarbeitung, der Schwimmbeckenpflege, der Wasserhygiene sowie der Reinigung zu unterrichten. Wichtig ist die Aufbewahrung des Originaletiketts für die Dauer der Gewährleistung! Bei Nichtbeachtung/Einhaltung dieser Himweise/bzw.Vorschriften verfällt Ihre Garantie/ Gewährleistung! Hinweise zur Pflege Ihrer Schwimmbad-Abdichtungsbahn (Quelle: Alkorplan ) Zu hoher Chlorgehalt im Schwimmbeckenwasser kann ihre Haut und/oder Augen reizen und die Abdichtung ausbleichen. Sollten Sie mit Brom desinfizieren, muss der Wert 1 ppm sein und der pH zwischen 7-8 liegen. Bei übermäßiger Verwendung von Brom im Poolwasser kann es zu einer Braunfärbung der Abdichtungsbahn kommen. Bitte prüfen sie täglich, dass der Wert des freien Chlors im Wasser ca. 0,30-0,80 ppm beträgt. Der pH – Wert sollte zwischen 7,0 – 7,6 liegen Achten Sie in der Badesaison auf eine gleichmäßige Wasserhöhe (Füllstand). Decken sie teilweise oder komplett geleerte Schwimmbecken ab, um sie vor Verschmutzung und Schäden durch Sonneneinstrahlung zu schützen. Schützen Sie ihre Abdichtung im Sommer/Winter vor schädlichen Umwelteinflüssen Sollten Sie das Schwimmbeckenwasser mit Salt–Elektrolyse aufbereiten, sind Chlor -und pH- Wert genau einzuhalten Das durch eine Salz-Elektrolysevorrichtung generierte Chlor ist aggressiver als normales Chlor. Um dieses zu regulieren, fügen Sie zu Saisonbeginn ca. 30 ppm Chlorstbilisator (Isocyanursäure) zu. Wichtig: Tägliche Kontrolle aller Werte. Wenn ihre Salz-Elektrolyseanlage keinen RedOx–Controller zur Regulierung des Chlorwertes hat, müssen Sie diesen manuell mit Hilfe eines Messgerätes kontrollieren. Selbst wenn Ihr Pool mit einer automatischen RedOx-Steuerung ausgestattet ist, muss der Chlorgehalt in regelmäßigen Abständen (täglich) manuell geprüft werden. TAC muss unbedingt zwischen 100 ppm und 175 ppm gehalten werden Die TAC (Gesamtalkalität) zeigt an, bis zu welchem Grad das Schwimmbeckenwasser in der Lage ist, Säure zu neutralisieren. Eine ausgewogenene TAC verhindert, dass der PH-Wert fluktuiert und außer Kontrolle gerät. Wasser mit einem TAC-Wert von unter 100 wirkt ätzend. Die Schäden an der Schwimmbeckenauskleidung sind irreversibel. Es empfiehlt sich, diesen Wert wöchentlich und nach Regenfällen zu prüfen. Der richtige und sichere Weg, chemische Produkte (Chlortabletten) zu dosieren, ist es, diese im Skimmer langsam aufzulösen. Chemische Produkte in Pulverform, granuliert oder flüssig sollen vor Zugabe in Beckenwasser aufgelöst/verdünnt werden. Während der Dosierung sollte, um eine Konzertration in bestimmten Bereichen des Schwimmbades zu vermeiden, die Umwälzpumpe dauerhaft betrieben werden. Bei der Verwendung eines schwimmenden Dosierspenders, ist darauf zu achten, dass er nicht zu lange auf einer Position verharrt. Chemische Produkte dürfen niemals in direkten Kontakt mit der Abdichtungsbahn kommen Vermeiden Sie die Anwendung von zu aggressiven chemischen Produkten oder Putzmitteln wie Drahtbürsten oder Scheuerschwämmen, da diese die Abdichtungsbahn beschädigen können. Die Abdichtungsbahn ist mit einer Acrylschicht veredelt die sie vor Verschmutzung schützt. Dadurch wird die Reinigung mit RENOLIT ALKORCLEAN® unterstützt. Lassen Sie sich von einem Schwimmbadbaufachunternehmen beraten. Verwenden Sie keinesfalls scheuernde Materialien oder Schleifmittel Lesen Sie immer sorgfältig das Etikett. Beachten Sie die chemische Zusammensetzung der Produkte, die sie verwenden, vor allem bei Algiziden. Wenn Sie versehentlich ein kupferhaltigen/ metallisches Produkt verwendet haben, benutzen Sie bitte RENOLIT ALKORPLUS® Metallionenbinder. Verwenden Sie keine Chemikalien, die Kupfer enthalten Die Acrylveredelung schützt die Oberfläche der RENOLIT ALKORPLAN Bahn vor Verschmutzung; trotzdem können bei einer erhöhten Anzahl von Badegästen und/oder mangelnder Pflege Fett-/ Schmutzablagerungen an der Wasserlinie auftreten. Wenn Sie mit Hilfe eines Tuches oder Schwammes RENOLIT ALKORCLEAN® regelmäßig anwenden, werden Sie mit einem minimalem Aufwand die Wasserlinie von organischen Resten und Kalkablagerungen sauber halten. Verhindern sie Fett- und Schmutzansammlungen sowie Kalkablagerungen an der Wasserlinie Sollte das Wasser nicht aus dem Trinkwassernetz oder aus einer geprüften Quelle stammen, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich darin gelöste Metalle wie Eisen, Kupfer oder Mangan befinden. Diese Mineralien können in Verbindung mit den Chemikalien reagieren und zu Flecken auf der Abdichtungsbahn führen. Wenn dies geschieht, bitten Sie einen Schwimmbadbauer um eine Behandlung mit RENOLIT ALKORPLUS® Metallionenbinder. Verwenden Sie niemals Brunnenwasser oder Wasser unbekannter Herkunft zum Befüllen